Wissenschaftliches Arbeiten

 Regel Nr. 1: Kommunikation

Das Wichtigste ist, dass ihr stets mit euren Betreuer/innen kommuniziert und Absprachen bezüglich eurer wissenschaftlichen Arbeit trefft. Alle Dozierenden bieten eine regelmäßige Sprechstunde bzw. außerplanmäßige Termine und Beratung per Mail an - nutzt diese! Die Dozierenden helfen euch dabei, Themen zu finden bzw. Forschungsfragen zu formulieren 

Themenfindung

Das Thema einer Hausarbeit orientiert sich in den meisten Fällen an dem Thema des Seminars, wodurch die Wahl eingeschränkt wird. Wie bei Bachelor- und Masterarbeiten steht aber auch hier das eigene Forschungsinteresse im Vordergrund: Was interessiert euch?

Formalia

Bei der Gestaltung der Hausarbeit orientiert ihr euch an den Richtlinien der Institute bzw. der jeweiligen Fachbereiche und möglicherweise noch an weiteren Vorgaben der Dozierenden. Die Fachbereiche NDL, SPR, Medienwissenschaft, Sprachdidaktik und Niederdeutsch haben dafür eigene Leitfäden zum wissenschaftlichen Arbeiten angefertigt.

Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten

Generell empfiehlt es sich, die Abschlussarbeit von einem Dozierenden betreuen zu lassen, bei dem ihr schon ein Seminar belegt bzw. eine Hausarbeit geschrieben habt, weil ihr so bereits mit der Arbeitsweise vertraut seid. Doch ist das keinesfalls obligatorisch für ein erfolgreiches Betreuungsverhältnis. Weiter könnt ihr den/die Betreuer/in nach seinen/ihren Forschungsschwerpunkten - passend zu eurem Bachelor-/Masterarbeitsthema - auswählen. Diese sind meistens in den Personalverzeichnissen der Institute nachzulesen.

Per se kann als Erstgutachter einer Bachelorarbeit jede/r promovierte wissenschaftliche Mitarbeiter/in und im Falle einer Masterarbeit jede/r habilitierte wissenschaftliche Mitarbeiter/in fungieren. Eine genaue Auflistung von möglichen Erst- und Zweitgutachtern findet ihr auf den Seiten des Germanistischen Seminars (Bereiche ÄDL, SPR, Sprachdidaktik und Niederdeutsch) und des Instituts für Neuere Deutsche Literatur und Medien (Bereiche NDL, Medienwissenschaft, Literatur- und Mediendidaktik und Angewandte Kulturwissenschaft).

Plagiate

Spätestens seit der Plagiatsaffäre um die Dissertation von Karl-Theodor zu Guttenberg sollte jedem bewusst sein, was genau ein Plagiat ist und welche Folgen ein solches nach sich ziehen könnte. Was als Plagiat zählt und wie im Kontrast dazu korrekt zitiert wird, hat der Fachbereich Niederdeutsch kurz skizziert. Weiter findet ihr in den Leitfäden zum wissenschaftlichen Arbeiten (s.o.) u.a. auch Anleitungen zum richtigen Zitieren und erhaltet eine entsprechende Einweisung in den Basisseminaren und in den freiwilligen Tutorien.